Das Dosierte Leben Numero 36 /// Sex im Quadrat /// Schamesröte /// Reh-Zensionen. Pornokompatible Musik: CD „Peep Show » von Agent Provocateur (
Ein Mann sieht pink! Beide Werke sind rosa ( Peep Show: Cover; Sexfilms: CD ). Beide Werke gibt es in zwei Formaten. Und beide Werke sind einfach geil. 14 geile Nummern zwischen James Bond bietet Agent Provocateur, voller Gestöhne und mit satten Bläsern und einem scharfen Groove. Titel wie Oooh aaah, Bikini, Star Stripper, Perfidia, Dorma Jean Baker und Sweet Little Pussycat sind Programm. Die Coverversionen „Peter Gunn“ und vor allem „She’s lost Control“ von Joy Division sind mehr als gelungen und Lied Numero 5 „Beautiful (
HILTER - "Sexfilms" MC (Lim. 100)
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HILTER “Sexfilms” Tape
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Hilter – Nein, nicht die Gemeinde am Teutoburger Wald, sondern die isländische Dark Ambient/ Industrial Formation, deren drittes Opus “a tergo” jüngst über
Klein aber fein, dürfte die trefflichste Umschreibung für
Fazit:
HILTER offenbaren mit “a tergo” ein emotionales Highlight für alle Kopfkinofans, deren Intensität bzw. Dichte absolut beeindrucken mag – meine absolute Empfehlung!
Ein nicht googlebares Projekt, vielleicht ein Trio, vielleicht aus Deutschland. Vorschnell wollte ich es abtun als überflüssigen Harsh Noise. Aber noch rechtzeitig entpuppt sich der Nachfolger zu Sexfilms (2004) und Prepared (2006) als ein mehr als beachtliches, ein fesselndes und beunruhigendes Spiel mit unheimlichen und unguten Stimmungen. 'L'affaire de Sonny B.' spielt vermutlich auf den Von-Bülow-Skandal an. In ein von Analogsynthie und Drummachine generiertes, aber auch mit dunklen Pianofiguren, knirschenden Geräuschen oder heftigen Eruptionen markiertes dunkles Ambiente sind Kino-/TV-Stimmen eingemischt, ein gelooptes murdered. V on Kopfschüssen mit einer 45er ist die Rede, dazu hört man verängstigtes Keuchen oder Schreie, bei 'Regan No' einen Dialog aus The Exorcist . In das monoton scharrende, pochende, eisern rumpelnde 'Triangle of passion', mit 18 Min. ein Kapitel für sich, sind anfangs französische Sätze eingeflochten, zum Finale hin dominieren röchelnde Laute und monotone Schläge. Beim harschen 'Rimbaube' wird theatralisch auf Französisch geknarrt. Dass mit 'Junko Ogata, Anti-mother' der krasse Fall des Futoshi Matsunaga mit Aufmerksamkeit bedacht wird, ist typisch für ein derartiges Post-Industrial-Szenario. Das Stück selbst beeindruckt durch eine abgerissene Frauenstimme und zuletzt mit einem strammen Beat. Gewalt liegt in der Luft, eine Düsternis, erfüllt mit verbrecherischen Leidenschaften und Klängen, die Unbehagen verbreiten. Am stärksten dann, wenn sie wie bei 'Incubated' hintergründig dräuen und einem mit Drones und gutturalem Chor gefangen nehmen. 'Persona', wieder von einem schnellen Tamtam angetrieben, verweist auf die Masken der griechischen Tragödien, aber auch de s Nō -T heater s. Von diesem Theater der Grausamkeit könnten sich manche bekanntere Acts eine Scheibe abschneiden.
Das ostwestfälische Industrial-Projekt HILTER geht weiter seinen Weg der psychologischen Manipulation. Auch wenn die Tracks gegenüber früheren Werken eingängiger, ja bisweilen groovy sind, so bleibt doch eine Beklemmung und das Gefühl, sich auf dünnem Eis zu bewgeen, zurück. Im Inneren der Sounds stecken oft fiese Samples, deren Herkunft man lieber nicht ergründen möchte. Schraddelige Grooves lockern zwar auf, die Elektronik bleibt aber düster und bleiern. HILTER nimmt uns fies von hinten, eine antiaufklärerische Bestie, die genüßlich im Klärschlamm der Zivilisation suhlt…