HILTER ‎– Sexfilms

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dp-motiv


A rendkívül "ötletes" és még véletlenül sem tréfás elnevezésű HILTER zenekar bemutatkozó albuma ugyan elég régi, de azt hiszem, Magyarországon kevesen ismerik, így érdemes néhány szóban bemutatni. Az eredetileg kazettán ( A Juin Juillet Records ) publikált anyag CD-s újrakiadásáról teszek említést az alábbiakban. A kevés információ birtokában - mind a lemez, mind a zenekar kapcsán - feltételezésem szerint alkalmi projektről van szó, ezt látszik alátámasztani a közvetlenül Maurotól ( ABM ) kapott nyúlfarknyi ajánlás is. Egyfajta avantgard örömzenélésről van szó, ahol gátlástalanul keveredik ritual-industrial, noise, ambient, és persze a lemez címéből már előre sejthetően némi felnőtt mozis hangparádé. Ebből a szempontból feltétlenül említést érdemel a beszédes című Analdildo, ami tulajdonképpen egy jól manipulált effekt, egy löket zaj és némi narráció jól eltalált vegyítése. Amilyen bizarrul hangzik, annyira jól működik ez a gyakorlatban. A Sushi Slut Sisters egy visszafogottabb dark-industrial tétel, a Magma Wet Party már egy karcosabban lüktető darab, a She's Dry pedig szépen lezárja a lemezt. Gyakorlatban a Dyanne Thorne az utolsó "dal", de ez igazából csak egy pár másodperces szörtyögés-mormogás. 11 szerzemény, 53 perc, ennyi számokban az album. Egyszer feltétlenül érdemes meghallgatni! 2006-ban megjelent a második album is Prepared címmel, de sajnos eddig még nem volt hozzá szerencsém, meg egyébként is mindössze CD-R kiadvány, így azonnal jár a fekete pont. Amennyiben bárkit is érdekel, a Sexfilms, illetve még számos ABM-es kiadvány közvetlenül tőlem ismegrendelhető.

( Tetszik )

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Das Dosierte Leben


Das Dosierte Leben Numero 36 /// Sex im Quadrat /// Schamesröte /// Reh-Zensionen. Pornokompatible Musik: CD „Peep Show » von Agent Provocateur ( Sanctuary Records ). CD “Sexfilms” von HILTER ( Ars Benevola Mater / www.amplexus.it )

Ein Mann sieht pink! Beide Werke sind rosa ( Peep Show: Cover; Sexfilms: CD ). Beide Werke gibt es in zwei Formaten. Und beide Werke sind einfach geil. 14 geile Nummern zwischen James Bond bietet Agent Provocateur, voller Gestöhne und mit satten Bläsern und einem scharfen Groove. Titel wie Oooh aaah, Bikini, Star Stripper, Perfidia, Dorma Jean Baker und Sweet Little Pussycat sind Programm. Die Coverversionen „Peter Gunn“ und vor allem „She’s lost Control“ von Joy Division sind mehr als gelungen und Lied Numero 5 „Beautiful ( Touch )“ ist ob seines rasierklingenscharfen Riffs und der lasziven Frauenstimme eine Offenbarung der erotischen Musik. ; Das Auge freut sich mit, einerseits an der „de Luxe"-Typographie und andererseits daran: Selbst in der „Beta-Version“ sorgt eine durchsichtige Ausziehhülle (sic!) für Peepshow Feeling. Die Alpha-Version kommt sogar als sehr schönes Digipak, die Limited Edition besteht aus einem Karton von der Größe einer 7" Vinylbox und beinhaltet das Digipak, eingeschlagen in Seidenpapier. Das sieht nicht nur edel aus, sondern ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass dieses AGENT PROVOCATEUR Album anläßlich des 10jährigen Bestehens der namensgleichen Firma mit Sitz in London entstanden ist. AGENT PROVO-CATEUR bietet feinste, luxuriöse, sexy Lingerie (Unterwäsche), die von niemand anderem als Kylie Minogue beworben wird. Leider in Deutschland nicht erhältlich, aber Vogue Leserinnen durchaus bekannt, wie man hört „Sexfilms“ kommt ebenfalls in zwei Versionen. Hier aber fällt die Qual der Wahl mehr als schwer! Denn man kann sich entscheiden zwischen der CD mit Bonus-Tracks ( und auf die möchte ich nie mehr verzichten ) und einer MC in Kunstbox. Wir haben uns für die „koexistenzialistische Lösung“ entschieden...Das Cover wimmelt vor primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen, die trotz frivol obszöner Offenheit in einen ästhetischen Kontext ( Collage, Kunstdrucke ) gesetzt wurden und dort als Vexierbilder zwischen Porno und Kunst ihr Dasein fristen. Die Musik wimmelt vor eindeutigen Sprach- und Stöhnsamples, die trotz vulgär-geiler Offenheit in einen ästhetischen Kontext gesetzt wurden und dort als Vexierhörbilder zwischen Pornomucke und erotischem Ambientduktus klingen. Auch die Haptik des Covers ist Eleganz und Genuss pur. Die Musik, aufgenommen „Somewhere in the North of Germany“ entspricht dem, was ich mir vor 15 Jahren beim Kauf der LP „Porn to be wet“ von Nesthaken erhofft hatte: Dezente aber unüberhörbare O-Töne aus Akten, dekontextualisiert und melodisch inszeniert, dass letztendlich sich im Effekt ästhetischer Hörgenuss und antörnende Erotik die Hand geben. Beide Pole bzw. Aspekte pulsen auf und ab, mal sind beide da, mal dominiert Erotik, mal Ambient. Dies ist nicht immer kuschelig, doch immer harmonisch - im weitesten Sinne. Werbeslogans: „Konkrete Sex-Musik allererster Gütel“ ( Agent Provocateur ); „Abstrakte Sex-Musik allererster Gütel“ ( HILTER ) Nur diese beiden Werke können wir von vielen Einsendungen als wirklich erotisch antörnende Nischenmusik „amtlich“ beglaubigen.

Das Dosierte Leben Numero 36

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EQUINOXE-Magazin


HILTER - "Sexfilms" MC (Lim. 100)
( A Juin Juillet Records ). Auf 100 Stuck ist eine MC von HILTER namens “Sexfilms* limitiert. Grundidee war es, diverse Sounds von Pornofilmen als Klangquelle zu nutzen, Die Sounds janer Filme wurden zerhackt, gehackselt, gemahlen und geschreddert. Letztendlich wurden die Ergebnisse aneinandergereiht, geordnet und zugeteilt. Insgesamt entstand dabei eine Verdffentlichung, welcher das ein oder andere Ohr geliehen werden sollte. Ferner muss bemerkt werden, dass die Idee nicht unbedingt taufrisch ist, man denke an John Duncan oder Hafler Trio. Fur 8 Euro kann dieses schmucke Teil unter: ᴋᴏɴᴛᴀᴋᴛ bestelIt werden.

( Sebastian Lobstedt )

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DᴇɢᴇɴᴇʀᴀᴛE!


HILTER “Sexfilms” Tape ( A Juin Juillet Records ) This tape by the rather new German act Hilter turned out to be a positive surprise even though the idea of using only sounds gathered from porn videos seemed pretty old to me. Luckily the sounds have been processed so that very rarely one can spot the original sound source. Stylistically HILTER works somewhere between post-industrial and heavy ambient soundscapes with sparse elements put into as much use as possible. The sounds grow from deep drones and breath-like hiss into repetitive loops and slowly pounding rhythmics. The wisely used moans and sounds of fucking take on a new, more ominous context here. Everything sounds pretty clear and clean, but still raw enough to retain a certain d.i.y. aesthetic and that's what appeals to me the most. I'm not sure if the tape is available anymore as it was limited to 100 copies, but this work was recently released by Ars Benevola Mater on CD including some extra material, so it shouldn't be too hard to track It down.

Degenerate! issue #4 July 2005 ( J )


 HILTER ‎– Prepared

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IKONEN : Magazin


Gerade als man dachte, man hätte die Geschichte hinter sich gelassen und sei im post histoire angekommen, klagen sich Tradition und Vergangenheit erneut ihr Recht ein. Aus dem Untergrund der Musikszene werden Fragmente herangespült, die das Verdrängte und Vergessene ins Zentrum rücken und mit Bild- und Klangwerk auferstehen lassen. Historical Ambient, wie ihn Les Joyaux de la princesse, Les sentir conflictuels, Dernière Volonté und andere vor allem französische Formationen entwickelt haben, kann inzwischen einen festen Platz im unabhängigen Musikgeschehen behaupten. HILTER, die Band mit dem irritierenden Namen, lässt sich mit ihrem von 2003 bis 2006 aufgenommenen Werk 'Prepared' mühelos hier einordenen. Die auf 150 Stück limitierte, schön gestaltete CDr nimmt sich der düsteren Kapitel des 20. Jahrhunderts an - was nicht sonderlich neu ist, zugegeben - und entfaltet eine melancholische wie beklemmende Atmosphäre mit einfachen sakralen Melodien, deutschen und französischen Sprachsamples und gelegentlichen martialischen Rhythmen. HILTER haben das Genre weder neu erfunden noch neu definiert. Sie arbeiten jedoch talentiert und spannend an ihrem Thema und bieten dem Fan konzeptorientierter Ambientmusik eine intensive Stunde des Zuhörens und Reflektierens: apokalyptisch, pessimistisch und packend.

( Christoph D. )


 HILTER ‎– a tergo

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Chain D.L.K.


Well this was almost the CD review that wasn't. The CD was misplaced until a few weeks ago ( found wedged between two boxes where it must have fallen ), then the wrong side of the CD picked up some of the adhesive gum from the plastic sleeve edge of the CD package and wouldn't play because of that, and I had a hell of a time cleaning it off to restore the CD, which I finally did. Lastly, I misplaced the one-sheet that came with the CD, and this was somewhat crucial, as this group is so obscure there is pitifully little info on them on the Internet. Google 'HILTER' and you are given results for 'HILTER' who obviously had nothing to do with this album. Even their label (for this CD), Hikikomori Records only has a description of the album and not much on the group on their website. Hilter doesn't appear to have their own website either (so I had to sub the label's website just so I had something to put in the required space. Just recently I found the one-sheet providing me a little more info on this enigmatic project from Iceland so finally, I'm getting down to it. HILTER was founded in 2000 by Peter C. Mueller (vocals, programming, words), Rob Perzika (rhythm, drum, composing) and Rhalv Folling (cello, visuals). 'A tergo' is their first album in five years, previous releases being 'Sexfilms' (2004) and 'Prepared' (2005).I haven't heard either of those, so there is no prior frame of reference. Hilter's modus operandi for their brand of experimental avant-gardism is to employ a lot of samples, loops, TV/movie dialogue, bursts of noise and twisted synth sounds with occasional passages of musicality woven throughout the proceedings. HILTER sounds like what you might get if you mixed bits of Autechre, Brume and Brighter Death Now together (and/or similar artists), so you kind of get the idea. In no way though is this any form of IDM, even in in the loosest sense.

This 9 track 50 minute album opens with a spoken word sample, 'Hello Sonny, I suppose you know...' on 'L'affaire de Sonny B.' and quickly churns into a miasma of of dialogue samples, noise, electronic sounds, loops, drones, etc. 'Modus Operandi' which follows (was I subliminally induced to employ this term earlier?) makes copious use of the dialogue sample 'If you shoot somebody in the head with a 45 every time you kill somebody it becomes like your fingerprint, see?' and others from the film 'Henry, Portrait of a Serial Killer,' over eerie, droney atmosphere and heartbeat. There are also other stray sounds and a bit of atmospheric, ominous piano. 'klopf mich ab' has a sense of foreboding malevolence utilizing dark ambient textures, and a girl breathing heavily (trying to escape the killer?, monster?, whatever) with strategically placed staccato beats to heighten the tension. It's the briefest track on the album at only 2:51. The first few seconds of 'Regan No' are a shitstorm of noise but actually becomes the most musical track so far with a rhythm track and piano noted amongst other more twisted sounds. It's 'Triangle of passion' though that is the magnum opus on 'a tergo,' at 18:31 the track is lengthy enough to expound a variety of changes and mutations, mostly on the industrial sinister side. The form is quite varied, but relentlessly bleak. It's almost like some kind of surreal funhouse dark ride through a factory engaged in the manufacture of toxic products. There's a point in this madness where it sounds like some kind of stamping machine is pounding the heads of live babies (they might want to put in a disclaimer, 'no babies were injured in the production of this track') for some nefarious purpose. After awhile though this persistent stomping just becomes a little annoying. I can't deny though that this track was one weird trip.The rest of the album produces some credible dark ambience in both atmospheric and noisy shades, but the last track 'Persona' has a cool industrial rhythmic structure to it, no less dark but a lot more moving. I was rather impressed with this, and is seemed like the perfect outro. My guess is that there aren't a lot of people who will pick up this release, and limited to only 50 copies (my promo copy doesn't count as one of the 50) , I guess the label didn't think so either. However, if you do manage to acquire one, count yourself lucky because this could possibly become one of those cult items that could soar in price in the future because of its scarcity. 'A tergo' may not be the best thing to come down the pike lately, but it is an intriguingly intense excursion into a peculiar realm of dark ambient dementia.

( Steve Mecca )

🇩🇪

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IKONEN : Magazin


„a tergo“ (lat. für 'Geschlechtsverkehr von hinten’) ist das dritte Album von HILTER Von dem kleinen Kopenhagener Label Hikikomori Records streng limitiert in einer Auflage von 50 Stück veröffentlicht, wird dieses Werk wohl lediglich ein‚ spezial interest’-Publikum erreichen. Dabei ist der Gruppe nach fünf Jahren Stille ein sehr gutes Album gelungen. Schon das Cover antizipiert mit der im Zentrum platzierten Maske eine Stimmung, die an die Terrorfilme der letzten Jahre erinnert. Musikalisch gehen HILTER dann auch tatsächlich in eine vergleichbare Richtung und martern den Hörer mit einer komplexen Mischung aus Industrial, Spoken Word und Musique Concrète. Gleich das erste Stück „L’affaire de Sonny B.“ setzt auf den Einsatz von Sprachfragmenten, die dem Film oder Fernsehen entnommen zu sein scheinen und kombiniert diese mit aggressiven Synthesizern und kratzenden Rhythmen. Immer wieder wird die Gruppe in diesem Stile Fremdmaterial aus der Populärkultur aufnehmen und collagenartig mit den eigenen Kompositionen verflechten. Durch die Brechung eigentlich vertraut anmutender Interview-Versatzstücke oder Moderationen mit verzerrten Noise-Strukturen werden diese aus ihrem bekannten Bedeutungszusammenhang transzendiert. An einigen Stellen werden die Sprachfragmente quälend oft wiederholt und als loops so oft aneinander gereiht, dass ihr semantischer Gehalt zugunsten einer bloßen Rhythmik verschwindet. Quälend ist auch die Verwendung von Frauenschreien und hektischem Atmen, die über monotone Beats und arbiträre Krachausbrüche montiert wurden. Im achtzehnminütigen „Triangle of Passion“ wird dieses Konzept auf die Spitze getrieben: eine monotone Drone-Kulisse bewegt sich dort – überlagert durch verzweifelte Laute – unaufhaltsam bis an die Grenze des Ertragbaren. Hilter sind an dieser Stelle im akustischen Folterszenario angelangt – nicht unbedingt ein genussvolles Hörerlebnis dafür jedoch ein einprägsames.
„a tergo“ ist ein interessantes Album, das sicher eine größere Hörerschaft verdient hätte, als die strenge Limitierung zulässt. Obgleich es sich die Gruppe mit ihren eigenwilligen und gewöhnungsbedürftigen Kompositionen schwer gemacht hat und dem Hörer einiges abverlangt, besticht das Album durch seine unbestreitbare Intensität.

( Patrick Kilian )

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🇩🇪

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kulturterrorismus.de


Von atemberaubender Intensität!
Hilter – Nein, nicht die Gemeinde am Teutoburger Wald, sondern die isländische Dark Ambient/ Industrial Formation, deren drittes Opus “a tergo” jüngst über Hikikomori Records in Dänemark das Licht der Welt erblickte, welches phänomenales Kopfkino beschert, das nicht zuletzt an den zahlreich verwendeten TV- bzw. Filmsamples liegt, die der Gesamtheit eine massive Ausdruckskraft verleihen.
Klein aber fein, dürfte die trefflichste Umschreibung für Hikikomori Records mit Sitz in Kopenhagen sein, wo in regelmäßigen Abständen Releases aus dem Industrial Umfeld, als schmale CD-R Auflagen, erscheinen. Peter C. Mueller, Rob Perzika & Rhalv Følling hinter HILTER gehören zweifellos zu dem Personenkreis, die auf ihren Veröffentlichungen ihre Sexualität ausleben, weshalb es nicht verwundert, dass das dritte Werk der Isländer den Namen “a tergo” (übersetzt: Geschlechtsverkehr von hinten) trägt; früher, zu den Anfängen des Industrial, bestimmt schockierend, aber in der aktuellen Moderne eher ein Lacher, auch wenn die Herrschaften im Gesamtkontext recht hochwertig rüberkommen und nicht in die Plakativität abdriften. In Punkto Tonkunst hingegen, präsentieren HILTER mit “a tergo” ein intensives Meisterwerk, das sich aus den Stilen Industrial, Musique Concrète & Dark Ambient zusammensetzt und zwischen atmosphärischer Bedrohlichkeit & leichter Rhythmik schwingt. Zur Akzentuierung dienen dem Trio die angesprochenen Ton- & Sprachsamples, wodurch sie den synthetischen Grundstrukturen Leben bzw. Organik einhauchen. Vergleichbare Arbeiten existieren defacto nicht, wodurch die Beschreibung, Bad Sector bloß abgedrehter (mit französischem Einschlag a la Babylone Chaos), ein wenig hinkt, aber im Endeffekt den Nagel auf den Kopf trifft. Anspieltipp? “a tergo”, ein mitreißender Soundtrack, in dem jeder Track ineinandergreift, wodurch eine wahnsinnige Dichte entsteht, die Konsumenten nicht zerstören sollten, ansonsten entgeht ihnen die teilweise erdrückende Ausdruckskraft dieses irren Kopfkinotrips – Wahnsinn!
Fazit:

HILTER offenbaren mit “a tergo” ein emotionales Highlight für alle Kopfkinofans, deren Intensität bzw. Dichte absolut beeindrucken mag – meine absolute Empfehlung!

( RAF )

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Vital Weekly


German project HILTER is trio consisting of Peter C. Mueller, Rob Perzika and Rhalv Følling. "a tergo" is the bands third release and their first one released on Danish label Hikikomori Records a small CDr-label exclusive based in Copenhagen. “a tergo” is the type of album not easy to pigeonhole. Many styles has been included to create a quite intense soundtrack for the inner cinema. HILTER picks elements from various styles such as industrial, ambient and musique concrete to create their very own expression. Stylishly it reminds me of how Einstüerzende Neubauten would have sounded like if they had focused on expressively subtlety and ambient atmospheres. Elements of industrial noises and voice-samples of both whispering and sinister screaming circulate in tunnels of dark drones. A very intense sound experience dedicated for deep listening in dark rooms.

( Niels Mark )

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Bad Alchemy


Ein nicht googlebares Projekt, vielleicht ein Trio, vielleicht aus Deutschland. Vorschnell wollte ich es abtun als überflüssigen Harsh Noise. Aber noch rechtzeitig entpuppt sich der Nachfolger zu Sexfilms (2004) und Prepared (2006) als ein mehr als beachtliches, ein fesselndes und beunruhigendes Spiel mit unheimlichen und unguten Stimmungen. 'L'affaire de Sonny B.' spielt vermutlich auf den Von-Bülow-Skandal an. In ein von Analogsynthie und Drummachine generiertes, aber auch mit dunklen Pianofiguren, knirschenden Geräuschen oder heftigen Eruptionen markiertes dunkles Ambiente sind Kino-/TV-Stimmen eingemischt, ein gelooptes murdered. V on Kopfschüssen mit einer 45er ist die Rede, dazu hört man verängstigtes Keuchen oder Schreie, bei 'Regan No' einen Dialog aus The Exorcist . In das monoton scharrende, pochende, eisern rumpelnde 'Triangle of passion', mit 18 Min. ein Kapitel für sich, sind anfangs französische Sätze eingeflochten, zum Finale hin dominieren röchelnde Laute und monotone Schläge. Beim harschen 'Rimbaube' wird theatralisch auf Französisch geknarrt. Dass mit 'Junko Ogata, Anti-mother' der krasse Fall des Futoshi Matsunaga mit Aufmerksamkeit bedacht wird, ist typisch für ein derartiges Post-Industrial-Szenario. Das Stück selbst beeindruckt durch eine abgerissene Frauenstimme und zuletzt mit einem strammen Beat. Gewalt liegt in der Luft, eine Düsternis, erfüllt mit verbrecherischen Leidenschaften und Klängen, die Unbehagen verbreiten. Am stärksten dann, wenn sie wie bei 'Incubated' hintergründig dräuen und einem mit Drones und gutturalem Chor gefangen nehmen. 'Persona', wieder von einem schnellen Tamtam angetrieben, verweist auf die Masken der griechischen Tragödien, aber auch de s Nō -T heater s. Von diesem Theater der Grausamkeit könnten sich manche bekanntere Acts eine Scheibe abschneiden.

Bad Alchemy#71 ( RBD ) 

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aufabwegen.de


Das ostwestfälische Industrial-Projekt HILTER geht weiter seinen Weg der psychologischen Manipulation. Auch wenn die Tracks gegenüber früheren Werken eingängiger, ja bisweilen groovy sind, so bleibt doch eine Beklemmung und das Gefühl, sich auf dünnem Eis zu bewgeen, zurück. Im Inneren der Sounds stecken oft fiese Samples, deren Herkunft man lieber nicht ergründen möchte. Schraddelige Grooves lockern zwar auf, die Elektronik bleibt aber düster und bleiern. HILTER nimmt uns fies von hinten, eine antiaufklärerische Bestie, die genüßlich im Klärschlamm der Zivilisation suhlt…

( Zipo )